Vatertagswanderung 2004
Gestandene Mannsbilder, 20 an der Zahl, machten sich am Vatertag, Anno Domini 2004, auf den Weg, um dem Leben wieder einmal einen Höhepunkt zu geben. Bei herrlichstem Wetter, also eins, bei dem man eigentlich besser Helden zeugt, zogen wir los in das noch völlig für uns unerschlossene Lochbachtal.
Weit sind wir nicht gekommen denn da gab es schon einen nicht geplanten Aufenthalt. Es musste erst einmal Wegezoll gezahlt werden. Da aber keiner von uns einen Taler bzw. einen Euro bei sich hatte, mussten wir zur Strafe einen oder waren es zwei, Obstler trinken. Das erfolgte nur unter heftigsten Protest, haben uns dann aber doch den Wegelagerern ergeben.
Leichten Fußes wanderten wir weiter durch die Natur. Alle waren sehr gesprächig. Die eine oder andere Quiz-Frage von Benno, über die hier zu sehenden Gewächse, ließen unsere grauen Zellen heftig rotieren. Nach dieser gewaltigen Anstrengung machten wir die erste Rast. Wir hatten Durst wie indische Bergziegen, der dann auch mit reichlich Gerstensaft gelöscht wurde.
Es war einiges zu bewältigen. Es musste alles weg. Unsere Frauen hätten sicher Mitleid mit uns gehabt, wenn sie zu sehen müssten wie wir uns die Gestenkaltschale über den Knorpel laufen ließen.
Eine kleine improvisierte Theateraufführung brachte unser Zwergfell in Wallung. Horst spielte den Ritter, Viktor das Burgfräulein. Nach viel Spaß und Ausgelassenheit machten wir uns weiter auf den Weg, in Richtung Botanischer Garten, wo es dann nochmals eine Stärkung in flüssiger Form gab. - Der Körper darf ja nicht austrocknen! Der Abschluss wurde durch ein Kegelturnier gekrönt.































