Vatertag 2008
Donnertag, 1. Mai 2008
30 Männer haben sich wieder vor dem Bayrischen Wirtshaus in Ohligs versammelt, um eine schöne Vatertagswanderung zu unternehmen, die aber eher den Charakter einer Fußgänger-Rallye hat. Denn so einfach losrennen gilt hier nicht. Es ist schon etwas anspruchsvoller.
So wie es erst einmal aussieht spielt das Wetter mit. Da die Tour teils in Remscheid und auf der Solinger Grenze stattfindet, fahren wir erst einmal mit der S-Bahn nach Remscheid und verlassen dort den Zug an der Haltestelle Güldenwerth, der Startpunkt der Exkursion.
Während der Fahrt ist die Gegend zu beobachten, denn da wird später nach einigen markanten Punkten bzw. Gebäuden nachgefragt.
Da ist die Lutherkirche, der Bahnhof von Schaberg und das Sonderfinanzamt zu erraten.
Alle Fragen stehen auf einer Arbeitsmappe, die jede Gruppe erhält. Jeweils im Abstand von 5 Minuten startet eine Gruppe mit 4-5 Mann.
Vor dem Marsch gibt es noch eine hochprozentige Verpflegung, die dann für den nötigen Antrieb sorgt. Kurze Orientierung und dann geht es los.
Hier geht es lang und anschließend den Weg rechts runter. An der Julius-Leber-Str. und der Brückenstr. ist der richtige Weg und am Ende geht es nach rechts und damit sind wir auf der richtigen Strecke.
Bei diesem Weg handelt es sich um einen Industrielehrpfad, an dem Schilder stehen und den geschichtlichen Hintergrund erklären. Mit Hilfe dieser Schilder können auch die Fragen in der Arbeitsmappe beantwortet werden.
·» Fragen sind in in einem PDF-Dokument abgelegt und können am Ende dieser Seite runtergeladen werden. «·
Der Wald hat sein schönstes Frühlingskleid angelegt und jede Gruppe macht ihren Weg.
Auf einem Schild in „Tyrol“ ist eine Sportart zu erraten und im Fragebogen zu notieren. Um der ganzen Sache noch etwas Pepp zu geben, muss ein Lösungswort aus 14 Buchstaben erraten werden.
Der erste Buchstabe ist neben einem Stolleneingang zu finden, der nächste auf einem Ferngasschild. Weitere Fragen müssen beantwortet werden und auf dem Industriepfadschild, findet man in den ehemaligen Fischbecken, den nächsten Buchstaben für das Lösungswort.
Wir erreichen den ersten Zwischenstopp. Entlang einer Natursteinmauer, vorbei an ehemaligen Fischteichen, finden wir auf der rechten Seite die Verpflegungsstation, mit frischem Bier und einer herzhaften Gemüsesuppe mit Fleischeinlage und knackigen Brötchen.
Die Pause tut gut und Dieter Herzberg unterhält uns mit schöner Blasmusik auf seiner Trompete.
Jede Pause, auch wenn sie noch so schön ist, hat auch mal ein Ende. Weiter geht es, jetzt mal etwas beschwerlicher, einen steilen Berg rauf. Der volle Magen und das Bier machen ganz schön zu schaffen. An der Hainbuche ist ein weiterer Buchstabe des Lösungswortes zu finden.
Der Berg ist geschafft. Eine Bank lädt die entkräfteten Wanderer zur Rast ein und gibt zugleich auch wieder einen Buchstaben zum Lösungswort frei.
Leider geht es jetzt auch wieder leicht bergauf und auf einem Schild „Zugangsweg R12“ ist der 11. Buchstabe zu finden.
Auf einem Wegzeichen (R12) ist der 7. Buchstabe zu finden und den nächsten finden wir auf einem Schlagbaum.
Vorbei an „Weißwurst, Radi, Haxe und Weißbier“ geht es runter auf den „Fußweg Akademie Remscheid“.
An einer Laterne mit einem A7-Schild geht es links hoch und wenn in einem Garten die „Schafe“ zu sehen sind, sind wir auf dem richtigen Weg. Alles läuft wie geschmiert. Rechts an einem Spielplatz geht es dann den Berg runter. Vorher aber noch den Buchstaben Nr. 10 aufschreiben, der auf einem grün-weißen Balken steht.
An der nächsten Weggabel gibt es die nächste Richtungs-information und einen weiteren Buchstaben. Auf einem „B“ mit Kreis ist der 13. Buchstabe und hier geht es auch weiter.
Der Wald ist auch hier in ein schönes Licht getaucht. Die frischen grünen Blätter strahlen mit ihrer natürlichen Leuchtkraft.
Wir nähern uns so langsam dem Ziel. Auf einer Tafel ist der Name des „Cottus gobio“ zu erraten und auf der Rückseite gibt es wieder einen Buchstaben.
Auf einem Schild wird auf ein vermeiden des Kontakts hingewiesen. Um welchen Kontakt es sich hier handelt, ist natürlich auf dem Schild zu lesen. Das war auch zugleich die letzte Aufgabe.
Am Ende der Brücke haben wir unser Ziel erreicht. Es ist der Wiesenkotten in Solingen.
Dort hat Benno mit seinen Helfern, auf dem Wiesengelände Bänke , Tische und den Grill aufgebaut.
Es erwartet uns ein reichhaltiges Grillmenu, mit bestem Fleisch und leckeren Thymian-Kartoffeln aus einer großen Bratpfanne. Natürlich gibt’s auch reichlich Bier und andere Getränke.
Dieter unterhält uns wieder mit Trompetensoli und wir stimmen mit Liedgesang mit ein.
Nach der Siegerehrung und Urkundenverteilung improvisieren wir noch ein Theaterspiel und zum Schluss noch ein Ratespiel, bei dem wir viel Spaß hatten.
Ein aufziehendes Gewitter mit Regen, lässt uns nicht allzu lange feiern und so hilft die ganze Wandertruppe beim Einräumen der benötigten Utensilien.
Ein schöner Tag geht somit zu Ende. Ein Teil der Truppe macht sich auf den Heimweg, der andere Teil nimmt noch einen Absacker im Gastraum des Wiesenkotten.
Gemeinsam gehen wir dann zur Haltestelle Burg und fahren von dort mit dem Oberleitungsbus nach Hause.
Das Lösungswort heißt übrigens:
BERGISCHER LÖWE
Im Fotoalbum sind alle Bilder des Tages, in einem größerem Format zu sehen. Das sind so um die 90 Stück.
Mit diesem Link gelangen Sie zu den Bildern.
Die Aufgaben- bzw. die Arbeitsmappe kann hier als PDF-Dokument runtergeladen werden.
Wer möchte kann sich hier das Manuskript als PDF-Dokument runtergeladen.
Hier gibt es die Lösungen




























